Tee zum Abnehmen: Mate – Trank der Götter

Jeder der schon mal versucht hat ein paar Kilos zu verlieren, weiß dass das gar nicht so leicht ist. Es gibt aber Möglichkeiten dem entgegenzuwirken: mit Tees.

Verschiedene Kräuter haben eine positive Wirkung auf den Abnehmprozess. Einerseits entschlacken und entgiften sie den Körper und andererseits dämpfen sie das Hungergefühl.

In diesem Artikel möchte ich euch den Mate Tee vorstellen

Was ist Mate?

Mate ist ein koffeinhaltiges Nationalgetränk, das seinen Ursprung vor allem in Paraguay, Süd-Brasilien und Argentinien hat. Leicht rauchig-würzig und herb mit lieblichen Fruchtanklängen erinnert der Geschmack an einen kräftigen Grüntee. Der Tee wird aus den grünen Blättern einer Stechpalmenart (Ilex paraguensis) gewonnen, deren Aufguss vielfältige Wirkungen nachgesagt werden. Aus diesem Grund wird der Mate-Tee auch der „Trank der Götter“ oder das „grüne Gold der Indios“ genannt. 

Dass viele Pflanzen eine gesundheitsfördernde Wirkung haben, ist den meisten bekannt. Jeder kennt beispielsweise die wohltuende Wirkung diverser Kräuter. Allen voran Kamille, Brennesel, Salbei, usw. Die Blätter des Mate-Strauches beinhalten zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe, die jede Menge positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben.

 

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sind zahlreich und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander in den Blättern des Mate-Strauches vorhanden.

Die 14 wichtigsten Inhaltsstoffe im Überblick:

  1. Koffein
  2. Theobromin
  3. ätherisches Öl
  4. Gerbsäure
  5. Chlorophyll
  6. Vanillin
  7. Vitamine A, B1, B2, C,
  8. Mineralstoffe
  9. Flavonoide
  10. Chlorogensäure
  11. Saponine
  12. Caffeoyl-Chinasäuren
  13. Inositol
  14. Trigonellin

 

Speziell beim Abnehmen wichtig sind das Koffein, weil es den Stoffwechsel anregt und das Hungergefühl zu dämpfen vermag und die Saponine, denen fettspaltende Eigenschaften nachgesagt werden. Sie leisten einen wertvollen Beitrag, um Gewicht zu verlieren.
(hier nachzulesen:
http://www.mri.bund.de/fileadmin/Institute/PBE/Sekundaere_Pflanzenstoffe/Saponine.pdf)

Mate regt den gesamten Stoffwechsel an, was den Ausscheidungsorganen, dem Blutgefäßsystem und dem zentralen Nervensystem zugute kommt. Als natürlicher Appetitzügler dämpft der Trank der Götter effektiv das Hungergefühl.

Am besten trinkst du den Mate Tee frisch aufgebrüht am Morgen und rund eine Stunde vor den Hauptmahlzeiten. Aber aufgrund des relativ hohen Koffeingehaltes, sollte auf den Genuss am Abend verzichtet werden. Das Koffein ist an Gerbstoffe gebunden und wird schonend an den Körper abgegeben. Seine anregende Wirkung hält deshalb länger als beim Kaffee an.
Als Faustregel gilt, dass man zwei bis drei Tassen pro Tag konsumieren sollte.

 

„Wir kennen bislang keinen Tee, der die mit dem Schweiß verlorenen Mineralien so gut ersetzen kann, wie Mate-Tee. Mate-Tee ist deshalb das beste natürliche isotonische Getränk“

so der Bad Heilbrunner Tee- und Heilkräuterexperte Dr. H. G. Dittrich.
Mate ist also auch ein perfektes Getränk zur heißen Jahreszeit! Einfach gekühlt (aber nicht eiskalt!) genießen und es ist eine hervorrangendes Erfrischungsgetränk!

 

Die Zubereitung des Mate Tees – der traditionelle Weg

Traditionellerweise wird Mate Tee aus einer Kalebasse getrunken. Als Kalebasse wird das ausgehöhlte und getrocknete Stielende eines Flaschenkürbisses bezeichnet. Dazu wird der Kürbis quer durchgeschnitten, ausgehöhlt und anschließend getrocknet.
Je nach Tradition oder Region können diese Kalebasse ganz unterschiedliche Formen und Größen annehmen.

Bevor man die Kalebasse nutzen kann, muss sie richtig für die Nutzung vorbereitet werden. Der Kürbis selber enthält Bitterstoffe, die sich bei falscher Handhabung im Mate Tee lösen würden. Um das zu verhindern, sollte der Kürbis mit dem Mundstück einer Bombilla – dem Trinkhalm aus Bambus – sorgfältig ausgehöhlt werden. Anschließend wird die Kalebasse mit Mate Teeblättern ausgelegt und mit Wasser übergossen. Danach lässt man das Gefäß 24 Stunden durchziehen. Die Kalebasse wird anschließend ausgeleert und getrocknet.

Die traditionelle Zubereitung des Mate Tees ist eine kleine Wissenschaft für sich. 

Im ersten Schritt wird die Kalebasse mit den Blättern des Mate Strauchs gefüllt. Danach werden die Blätter leicht mit Wasser angefeuchtet, an den Rand der Kalebasse gedrückt und eine Weile durchziehen gelassen.
Anschließend wird der Mate Tee mit rund 95 Grad heißem Wasser aufgefüllt. Hier ist es wichtig, den Tee nicht einfach in die Kalebasse zu füllen. Er fließt langsam an der Bomilla entlang in das Gefäß. Danach ist er auch schon fertig 😉

Neben der traditionellen Art der Zubereitung, kann man den Tee auch ganz „normal“ wie einen Kräutertee aufgießen.  Das ist eindeutig die schnellere und einfachere Variante. Dazu einfach 4-5 Teelöffel Mate Tee mit sprudelnd heißem Wasser (100°C) übergießen und ca. 5-10 min ziehen lassen.

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Ist Mate jetzt also die Wunderwaffe, um abzunehmen?

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JEIN! Mate muss als das betrachtet werden was es ist: Eine Unterstützung beim Abnehmen. Es wäre gelogen zu behaupten, dass man nur durch den Konsum von Mate Tee reichlich abnehmen würde. Er ist ein Helfer, indem er den Stoffwechsel ankurbelt und indem er das Hungergefühl dämpft. Aber als alleiniges Getränk während einer Diät ist er alleine schon wegen des Koffeingehaltes nicht zu empfehlen. Wer sein Gewicht reduzueren möchte, sollte seine Ernährung überdenken, sportlich aktiver werden und sich zusätzlich von Kräutern und Tees unter die Arme greifen lassen!

 

Im nächsten Artikel geht es um die positive Wirkung von grünem Tee beim Abnehmen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Abnehmen!

Limonade, Bier oder Tee? Welches Getränk zur heißen Jahreszeit?

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Lilo Kapp / pixelio.de

Es ist so heiß… Ich schwitze wie verrückt… Ich brauch sofort etwas kaltes zum Trinken… Bier her!

Kennst du das? Dir ist so furchtbar heiß und du wünscht dir nichts sehnlicher als eine eiskalte Erfrischung.
Egal ob du lieber zu einem kühlen blonden, zu einem mit Eiswürfeln gefüllten Glas Mineralwasser oder Limonade greifst, Hauptsache Abkühlung, damit das Schwitzen aufhört!

FALSCH GEDACHT!

Das ist leider ein sehr weit verbreiteter Irrglaube. Kalte Getränke bei großer Hitze zu trinken sorgt nur kurzfristig für eine Kühlung des Körpers und bewirkt in Bezug auf das Schwitzen das Gegenteil. Langfristig schwitzt der Körper damit sogar noch mehr. Nur die wenigsten Menschen kommen bei Temperaturen von über 30 °C auf den Gedanken, einen Tee zu trinken. Das ist aber der richtige Weg! 

Der Körper muss alles, was du ihm zuführst auf die richtige Temperatur bringen, damit er es verwerten kann. Dies ist eine ganz natürliche Schutzfunktion, um innere Organe, wie beispielsweise die Magenschleimhaut, nicht durch die Kälte zu schädigen. Je kälter also die Temperatur deines Getränkes oder Essens ist, desto mehr Energie muss dein Körper zur Erwärmung der Nahrung aufwenden.

Sicherlich hast du auch schon mal eine Dokumentation von Menschen gesehen, die in sehr heißen Zonen unserer Erde leben. Beduinen beispielsweise trinken in der Regel warmen Tee in regelmäßigen Schlucken und schwitzen dadurch nur sehr gering.
Das Schwitzen hat ja zum Ziel den Körper abzukühlen. Also überhaupt nicht zu schwitzen geht nicht und ist natürlich auch nicht gewünscht. Denn durch das Schwitzen entsteht auf der Oberfläche der menschlichen Haut die so genannte Verdunstungskälte. Diese kühlt den eigenen Körper, ohne den Kreislauf auf Hochtouren zu bringen. Auf diese Weise schwitzt man mäßig anstatt „abzutropfen“ und fühlt sich generell fitter. 

Füttert man hingegen den eigenen Körper mit eiskalten Getränken und Speisen, muss er viel Energie aufbringen diese auf Verdauungstemperatur zu bringen. Die Folge ist, dass man noch mehr schwitzt und sich noch dazu ausgelaugt und schlapp fühlt. 

Der regelmäßige Konsum von sehr kalten Lebensmitteln kann auch die Magenschleimhaut schädigen. Häufige Bauchschmerzen sind ein Anzeichen hierfür. 

Achte an heißen Sommertagen also darauf dass,

  1. deine Getränke nicht eiskalt sind! Viel besser sind warme Getränke!
  2. generell viel zu trinken! Dein Körper braucht bei heißen Temperaturen viel mehr Flüssigkeit! 2-3 Liter sollten es am Tag schon sein.

Um seinen Körper an heißen Tagen zu kühlen, sind  als warme Getränke Kräutertees und Wasser am besten geeignet. Warmes Wasser finde ich persönlich sehr gewöhnungsbedürftig. Aber speziell bei den Kräutertees gibt es sehr viel Auswahl an aromatischen Kräutermischungen. Kaffee und Alkohol sollte nur sehr begrenzt getrunken werden, da diese den Kreislauf zusätzlich zur Hitze belasten.

Jetzt denkst du vielleicht: „Was? Ich darf keine Eiswürfel mehr verwenden??“

chocolat01 / pixelio.de

Nein. Keine Sorge.
Grundsätzlich ist es besser darauf zu verzichten aber wenn du das gefrorene Wasser nicht vollkommen aufgeben willst, dann empfehle ich dir, sie einfach zu lutschen! Aber natürlich in Maßen!
Außerdem kannst du deine Eiswürfel auch mit Saft, Minze, Tee, usw. aufpeppen, um das Geschmackserlebnis zu verbessern. Nur so als kleiner Tip. 

Aber warum ist das jetzt eigentlich wieder erlaubt und eiskalte Getränke nicht? 

Das ist ganz einfach: Durch das Lutschen bzw. durch das Schmelzen des Eiswürfels auf der Zunge, wird dieser auf Körpertemperatur gebracht. Der Körper muss also nicht den enormen Aufheizvorgang starten, was er machen muss, wenn du kalte Getränke direkt hinunterschluckst. (Und das meist auch noch in großen Mengen!)

Das gilt übrigens auch für unser beliebtes Speiseeis! Auch das kühlt uns langsam – sofern es nicht hastig verschlungen wird!
Puuh…. Glück gehabt! Auf diese leckere Erfrischung müssen wir nicht verzichten! 🙂

 

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen! Wenn dem so ist, dann kommentiere und teile ihn! 

 

Beste Grüße

Thomas Schweighofer

 

 

Grüner Tee ist der beste Eisen – Lieferant, oder doch nicht?

BIO BANCHAGrüner Tee wird sehr häufig als perfektes Getränk bezeichnet, um den weit verbreiteten Eisenmangel zu bekämpfen. Eisenmangel ist der häufigste Nährstoffmangel überhaupt. Laut einer deutschen Studie (Verzehrstudie 2008 des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel Deutschland) unterschreiten vor allem Frauen (mehr als 75%) die empfohlene Dosis.

Eisen ist ein essentielles Spurenelement und wird im Körper für etwa 180 Funktionen benötigt. Eine der wichtigesten Funktionen ist das Mitwirken an der Bildung von Hämoglobin (Blutfarbstoff der roten Blutkörperchen). Dadurch wird die Aufnahme, der Transport und die Speicherung des Sauerstoffes im Blut ermöglicht. Die Wichtigkeit von Eisen steht wissenschaftlich außer Frage. 

Wo soll man also dieses wichtige Spurenelement Eisen herbekommen? Aus grünem Tee?

In der Tat hat grüner Tee eine Menge Eisen vorzuweisen. Die Teeblätter zählen sogar zu absoluten Spitze, was dein Eisengehalt von Lebensmitteln betrifft. Je nach Sorte beinhalten Grünteeblätter 10-40 mg / 100g.
Perfekt, oder?
Also nichts wie her damit und einen Aufguss gemacht! HALT! Genau das ist leider auch das Problem: Der Aufguss. Obwohl im Teeblatt selbst reichlich Eisen enthalten ist, kann man das vom Aufguss leider nicht mehr behaupten! Es kommen nur ca. 0,1-0,2 mg / l Wasser von 3 Gramm ins Wasser.
Das gilt nicht nur für grünen Tee sondern grundsätzlich für alle Teesorten. Auch für andere sehr eisenhältige Pflanzen wie Rooibos (Rotbusch), Brennessel, usw. Leider ist im Aufguss dieser Pflanzen nur mehr wenig Eisen zu finden.

Ist Grüntee jetzt also doch kein perfekter Eisen-Lieferant?

Doch! Das ist er. Jetzt denken sie sicher: Was? Gerade noch hat er mir erzählt, dass fast das ganze Eisen auf dem Weg in die Tasse verloren geht! Wie jetzt?
Nein, es geht nicht verloren! Vielmehr bleibt es einfach in den Teeblättern enthalten. Die Lösung ist also, die Blätter zu essen! Idealerweise trinkt man den Aufguss und genießt seinen grünen Tee und isst dann einfach die Blätter. Und schon kommt das Eisen dort hin wo es hin soll 🙂

Da man die Pflanze „ganz“ konsumiert, sollte man unbedingt darauf achten, dass es sich um BIO Qualität handelt.

Generell sind die japanischen Grüntees besser geeignet. Vor allem der Bancha und Matcha werden in diesem Zusammenhang immer empfohlen. 

Besonders geeignet sind dabei die Bancha-Teeblätter (Eisen: 38 mg / 100 g !) und Matcha (13-17 mg / 100g), beides japanische Grünteesorten. (Dr. Schweikart)

Während es beim Bancha vielleicht etwas ungewöhnlich ist, die Blätter zu essen, ist dies beim Matcha ohnehin so gedacht. Da man beim Matcha ja das pulverisierte Blatt konsumiert und nicht „nur“ den Aufguss! (Mehr zum Matcha finden sie hier)

Neben grünem Tee liefern aber natürlich auch andere Lebensmittel Eisen. Bisher dachte ich, dass Fleisch ein sehr guter Eisenlieferant sei. Zumindest wurde mir das immer wieder gesagt. Das stimmt so aber nicht! Rinderfleisch, Schweinefleisch und Hühnerfleisch besitzen tendenziell nur unter 2 mg Eisen pro 100g. Da hilft es auch nicht viel, dass das tierische Eisen bis zu 3 mla besser verwertbar ist als das pflanzliche Eisen. Es gibt aber zahlreiche Pflanzen mit einem sehr hohen Eisengehalt:

  • Gewürze (Kardamom, Petersilie, Zimt)
  • Bancha-Tee 
  • Matcha Grünteepulver 
  • Goabohnen
  • Roh-Kakao 
  • Leinsamen, Sesam 
  • Vollkorngetreide (Amaranth, Quinoa)
  • Sojamehl
  • Eierschwammerl
  • Hülsenfrüchte

Um die Eisenaufnahme generell zu verbessern helfen Vitamine und eiweißreiche Nahrung. Vor allem Vitamin C soll eine sehr positive Wirkung in diesem Zusammenhang aufweisen!

Also: den grünen Tee (vor allem Bancha und Matcha) nicht nur trinken, sondern auch essen! Dann klappt’s auch mit dem Eisen…

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Ihr habt gewählt: Unsere TOP 15 Teesorten

Das sind eure 15 beliebtesten Tees
(Grundlage für das Ranking sind die Produktbewertungen aus unserem Online Shop)

 

Platz 1: JAPAN GYOKURO ASAHI

japan gyokuro asahiDieser Tee ist eine absolute Spitzenqualität aus japanischer Schatten-Manufaktur. Das tiefgrüne und satte Teeblatt ist zu feinen Nadeln gerollt und hat eine seidig-weiche Struktur. Ergibt eine fruchtig, hellgrüne Tasse mit wunderbar, frischem Umami-Geschmack.

 

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

 

Einfach immer wieder, denn hier stimmt die Qualität. Habe viele andere Einkaufsmöglichkeiten schon versucht, aber ich komme immer wieder zum Asahi von teecetera zurück.

Ich kaufe diesen Tee regelmäßig. Er ist von herrlichem Aroma, voller Geschmack und besitzt de einzigartige Gras-Note, die diesen Tees innewohnt.

Einer der besten Grüntees! Wunderbar weich und aromatisch, dabei fast keine Bitterstoffe. Himmlisch!

Der beste Grüntee den ich je getrunken habe! Kräftig-grasig auch nach dem 2. Aufguss!

 

Platz 2: MINI TUO CHA PU ERH

mini tuo cha pu erhDieser Rote Tee wird in die Erde eingegraben und dort unter ständiger Kontrolle belassen. Dadurch fermentiert er auf ganz besondere Weise und bekommt so seine charakteristische rote Farbe und den erdigen, schwach rauchigen Geschmack und Geruch.

Er gilt als Schlankmacher, weil er die Verbrennung von Fett im Körper anregen soll. Charakteristisch ist die Fermentierung, die ihm seine erdige Farbe und Geschmack verleiht. Dabei wird er mehrere Stunden hoher Temperatur und Feuchtigkeit ausgesetzt. Durch die besondere Herstellung und lange Lagerzeit soll Pu-Erh-Tee seine besonderen Wirkstoffe erhalten.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Wie immer hervorragend, seit dem ich diesen Tee trinke brauche ich keinen Kaffee mehr.

Der Tee ist hervorragend, möchte ihn nicht mehr missen. Trinke ihn täglich

Was ganz besonderes! Ich trinke täglich 1-2 Tassen Tuo Cha Pu Erh, kann diesen Tee nur weiterempfehlen.

 

 

Platz 3: WEIHNACHTSBEERCHEN

Weihnachtsbeerchen FrüchteteeEine fröhlich-bunte und typisch weihnachtliche Früchtetee Mischung:

Große Erdbeerscheiben und Sternanis stechen hervor und machen neugierig auf den Geschmack. Beim Genuss dieser Früchteteemischung entdecken Sie eine fruchtig-würzige Vielfalt, die mit Glühwein und vorweihnachtlicher Stimmung Hand in Hand geht.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Meiner Meinung nach ist dies der beste Tee den ich je getrunken habe. Die Packung ist nur leider so schnell leer

Ein der besten Tees in der Winterzeit. Von Teecetera wirklich in einer guten und frischen Qualität geliefert. Mich stört nur etwas die große Menge an Sternanis in dieser Teemischung. Ich nehme ihn halt heraus und verwende ihn für Kompott, …

Der Tee war der Hammer, nur leider zu schnell fertig 😉

 

 

Platz 4: ZIMTAPFEL

früchtetee zimtapfelEbenso eine klassische Früchtetee Mischung. Besonders in der kalten Jahreszeit ein sehr beliebtes Getränk.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Ich habe diesen Tee zu Weihnachten letztes Jahr geschenkt bekommen und bin deshalb auf dieser Homepage! Der Tee ist so unglaublich gut! Und ich bin überzeugt noch mehr aromatische Teesorten zu finden.

Ich liebe diesen Tee, dass ich gar nicht genug davon bekommen kann

Ausgezeichneter Geschmack – Nur zu empfehlen!

 

 

Platz 5: AFRICAN CHAI

rotbusch tee african chaiKoffeinfreie „Masala“ Mischung aus feinem Rooibostee von Südafrika ohne zusätzliche Aromen. Ergibt einen vollmundigen, angenehm würzig-süßen Geschmack, ideal auch als Chai Latte!

Rotbuschtee ist der afrikanische Alleskönner und bietet ungeahnte Vorteile. Rotbusch ist frei von Koffein und Gerbsäure. Entsprechend einfach ist daher auch die Zubereitung. Eine Überdosierung oder gar längere Ziehzeiten haben keine so großen Auswirkungen, dass der Aufguss gänzlich ungenießbar wird.
Der pure Rotbuschtee ergibt einen mineralstoffreichen Tee und enthält keine aufputschenden, den Blutdruck steigernden Alkaloide (z.B. Koffein). Er hat keinerlei magenreizende Inhaltsstoffe und ist deshalb auch für Kleinkinder gut geeignet.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Der ideale Tee für alle Jahreszeiten – schmeckt immer – kann ihn nur empfehlen.

Angenehm gewürzter Rotbuschtee, stellt für mich eine ideale koffeinfreie Alternative für Chai mit Milch dar, aber auch ohne Milch ein GEnuss, vor allem an kalten WInterabenden.

 

 

Platz 6: BIO GREEN MANJOLAI FAIR TRADE

grüner tee bio green manjolai fair tradeDer duftig-frische Grüne Tee aus dem Süden Indiens stammt aus biologischer Landwirtschaft und wurde mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel für fairen Handel ausgezeichnet. Ergibt im Aufguss eine gelbe und runde Tasse.

Was ist Fairtrade?
Produkte mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel sichern den Kleinbauernfamilien faire Preise, den lohnabhängigen ArbeitnehmerInnen auf Plantagen, Blumenfarmen oder Teegärten bessere Arbeitsbedingungen, und geben dadurch Vertrauen und Sicherheit für eine selbst bestimmte Zukunft. Die zusätzliche FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung wird in dringend notwendige Bildungs-, Gesundheits- oder Umweltprojekte investiert.
FAIRTRADE – Grosses Tun mit einem kleinen Zeichen! (www.fairtrade.at)

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Sehr guter Grüntee, der mit gutem Gewissen getrunken wird!

Leckerer Grüntee in sehr guter Qualität.

 

 

Platz 7:  BIO PAI MU TAN

weißer tee bio pai mu tanPai Mu Tan gilt als der bekannteste „Weiße Tee“, der hierzulande immer mehr Freunde findet. Eine Teepflanze namens Chaicha oder Narcissus lässt diesen Tee in der Provinz Fujian wachsen und ist auch als „White Peony“, also „Weiße Pfingstrose“ bekannt.

Nach Pflückung wird der Tee ohne technische Mittel in der Sonne oder in geschlossenen Räumen getrocknet.
Das Blattgut bietet uns ein grünes Farbspiel in allen Facetten, ist sehr voluminös hat einen schönen Anteil an länglichen, weiß-silbrigen Blattspitzen. Die Tasse schimmert bernsteinfarben und gibt einen eleganten, würzigen Geschmack ab.

Weißer Tee verdankt seinen Namen dem weißen, seidenartigen Flaum, der die jungen Teeknospen umschließt. Seine Qualität erreicht der weiße Tee vor allem durch die besondere Auswahl der Blätter: Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs werden verwendet. Für die Herstellung eines Kilogramms weißen Tees werden ca. 30.000 handgepflückte Knospen benötigt. Ihren milden Geschmack erhält diese Teesorte durch die schonende Licht- und Lufttrocknung.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Sehr gute Qualität, wir wollen nur mehr diesen Tee

Sehr leckerer Tee in wie gewohnt sehr guter Qualität

 

Platz 8: BIO WHITE SATIN

weißer tee bio white satinAuch ein weißer Tee. Die ideale Variante zum Ausprobieren für Einsteiger.

Edle, silbrig-glänzende Blätter von Weißem Tee aus Indien, aus biologischer Landwirtschaft. Diese delikate Spezialität ergibt einen besonders milden Aufguss mit weicher, natürlich-heller Note

 

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

5***** für Abwicklung und Versanddauer. Vielen lieben Dank! Der Tee: ein Traum!

Ein köstlicher Tee in top Qualität!

 

Platz 9: BIO YUNNAN GRÜN

Grüntee bio yunnan grünEin kräftiger Grüner Tee aus der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas, der Wiege des Tees. Die feinen Blätter aus biologischer Landwirtschaft ergeben einen bekömmlichen Aufguss und liegen wunderbar rund am Gaumen.

Es wird nur das jüngste Blattgut geerntet. Ein zarter, sehr aromatischer Geschmack, der auf eindrucksvolle Weise den erdigen Charakter von Yunnan und Grüntee vereinigt.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Schön kräftig. Mein Lieblingsgrüntee!

Sehr lecker, super Qualität!

 

Platz 10: EARL GREY

schwarztee earl grey1833 hob Earl Grey, der Graf von „Howick Hall“, als britischer Premierminister das Preismonopol der East Indian Company im Teehandel mit China auf. Dem Tee standen lange Überfahrten von Übersee bis ins königliche England bevor, auf denen Moder- und Teergeschmack aus den Laderäumen in das Blattgut eindringen konnten. So wurde der ursprünglich reine Tee bereits in China mit feinen Ölen der Bergamotte, einer Zitruspflanze, angereichert. Dieser schützende, zusätzliche Duft sorgt bis heute für den populären Namen, der für feinsten, englischen Tee steht.

Eine China-Schwarztee-Mischung, klassisch aromatisiert mit natürlichem Bergamotte-Aroma.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Auch ein Klassiker unter meinen Lieblingssorten mit der feinen Note des Bergamotte Öles. Auch dieser Tee macht sich gut mit einem Schuss kalter Milch und etwas Stevia.

Danke sehr gut, mein Lieblingstee

 

Platz 11: GRÜNER MENTHOS

Grüner Tee grüner MenthosHochwertiger, chinesischer Gunpowder, feinste amerikanische Minze und ein intensives, natürliches Krauseminz-Aroma ergeben ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.
Aromatisch und spritzig, zugleich aber auch reichhaltig, entwickelt diese aufregende Komposition ein Aroma und einen Duft, die ihresgleichen suchen.
Dieses frische Aroma weckt neue Lebensgeister, selbst in den müdesten Knochen. Der allseits beliebte Klassiker eignet sich auch hervorragend als Eistee an heißen Sommertagen.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

erinnert vom Geruch an einen Kaugummi, aber definitiv das beste, was es seit der Pfefferminze gibt 🙂

Einer meiner Lieblings-Grüntees, sehr zu empfehlen!

 

 

Platz 12: INGWERWURZEL

IngwerwurzelTypisch für Ingwer ist ein dicker, knolliger Wurzelstock aus dem ein ca. 60cm hoher Stängel wächst. Verwendet werden in erster Linie die getrockneten Wurzeln.

Hochwertiger, geschnittener Ingwer-Wurzelstock aus China, der im Aufguss einen scharf-würzigen Geschmack ergibt.
Wunderbar zum Kochen oder zum Mischen mit anderen Tees, ergibt ein ideales Getränk für sommerliche Temperaturen und die kalte Jahreszeit.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

es gibt keinen besseren Tee bei Erkältung oder Grippe – oder einfach so 🙂

sehr guter, bei längerem Zug schön scharfer Tee – um so länger er zieht, umso schärfer wird er. perfekter Geschmack bei 7-10 min Zug

 

 

Platz 13: MANGO‘ N FRIENDS

früchtetee Mango and friendsEin Früchtetee der Extraklasse! Extra große Flocken und Würfel von saftigen, ausschließlich exotischen Früchten bilden diese säurearme Basis. Der bereits durch diese Fruchtzutaten raffinierte, typische Geschmack wird durch eine besondere süß-frische Aromenkombination wunderbar ergänzt. Als Eistee ein Hochgenuss, der so manches Saftgetränk in den Schatten stellen kann. Auch ein nachträgliches Süßen will wohl überlegt werden.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Die Erwartung übertroffen. Ich habe eine durchsichtige Teekanne mit Einsatz, das muss man einfach gesehen haben. Die Farbe und die Stücke,Fruchtfleich.Und der Duft alleine, man muss den Tee erst selbst erleben. Meine Tochter als sie heim gekommen ist, hat sie mich sofort gefragt was da so gut riecht. Empfehlungswert pur ;-)Ist schon ein Lieblingstee von mir geworden!

Ein unglaublicher Genuss für alle Mangofreunde!

 

 

Platz 14: SANDDORN APFEL

Rotbuschtee Sanddorn ApfelEin relativ neuer Tee in unserem Sortiment. Hat aber sehr schnell seine Liebhaber und Liebhaberinnen gefunden!

Ein Rooibos mit getrockneten Apfelstücke, Ananasstücke (Ananas, Zucker), Sanddornbeeren, Holunderbeeren, Sonnenblumenblüten, Himbeerstücke, Aroma und Vitamin C.

 

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Ein sehr schmackhafter fruchtiger Tee!

Eine gute Teemischung, den ich sowohl morgens als auch am Abend gerne genieße.

 

 

Platz 15: VITAMINBOMBE

Rotbuschtee VitaminbombeLast but not least wieder ein Rotbuschtee.

Diesmal einer mit Holunderbeeren, Orangenschalen, Vitamin C, Multivitamingranulat mit Calcium, Saflorblüten und Aroma.

Auszüge aus den Kundenbewertungen:

Schmeckt sehr gut kann ich nur weiterempfehlen !!!

Ein sehr leckerer Rotbuschtee, den ich auch gerne an Freunde verschenke. Kann sowohl warm als auch gekühlt getrunken werden.

 

 

 

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Ein teurer Aufguss

Tee liegt im Trend und das nicht nur zur kalten Jahreszeit. Längst muss sich das Heißgetränk in Sachen Beliebtheit nicht mehr hinter Kaffee, Latte Macchiatos oder Cappuccinos verstecken. Die Deutschen trinken wieder gerne und viel Tee. Dem beliebten Heißgetränk wird eine wohltuende, beruhigende und wärmende Wirkung nachgesagt. Ein großer Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten aus der Kaffee-Riege, der heiße Aufguss kommt in zahlreichen Geschmacksrichtungen. Doch Tee ist nicht immer gleich Tee. Wie bei so vielen Dingen, hat Qualität auch hier ihren Preis. Wer sich hier also denkt „Was kostet die Welt?“, der kann auch für Tee einen stolzen Preis zahlen.

 

Trendgetränk: Matcha Tee

Als besonders edle und dementsprechend hochpreisige Teesorte, gilt der Matcha Tee. Die Teeblätter werden vier Wochen vor der Erntezeit komplett beschattet. Für die Herstellung des Matcha werden nach der Ernte die getrockneten Teeblätter von allen groben Blattgefäßen getrennt und zu einem feinen Pulver gemahlen. Anders als bei vielen Teesorten, wird für den Matcha nämlich nicht das ganze Teeblatt verwendet. Für einen qualitativ hochwertigen Matcha zahlt man etwa zwischen 30€-50€ für eine 30g Ration. Anbieter, die den Matcha Trend erkannt haben, bieten oft auch günstigere Varianten des Trendtees an. Da Matcha kein geschützter Name ist, sondern lediglich pulverisierter Grüntee bedeutet, haben die Matcha Tees im niedrigen Preissegment geschmacklich meist nicht viel mit dem Original aus Japan gemein. Mit circa 10€ für 50g Matcha fällt die preiswerte Variante jedoch auch nicht wirklich günstig aus. Wer ein wenig Abwechslung in seiner Matcha Küche sucht, findet diese in Abwandlungen des Matcha Tees, wie Matcha Latte oder Matcha Smoothies. Das Matcha Latte Pulver ist mit einer Füllmenge von 200g für etwa 15€ erhältlich. Durch Zugabe von heißem Wasser und aufgeschäumter Milch lässt sich schnell ein Matcha Latte aufgießen. Mixt man das Pulver mit Eiswürfeln und Sojamilch bekommt man einen leckeren Matcha Smoothie.

 

Exklusivität hat ihren Preis

Als Ursprungsland der Teekultur ist China international für seinen exzellenten Tee bekannt. Um auch das ganze Jahr über, den Export von Tee in den Rest der Welt zu gewährleisten, sind zahlreiche Großbetriebe notwendig. Das betrifft zumindest den Tee, den sich der Otto Normalverbraucher leisten kann oder möchte. Neben den Großbetrieben gibt es nämlich auch exklusive Teegärten, die meist nur 100-200kg Tee im Jahr produzieren. Dabei handelt es sich um sehr seltenen weißen Tee (Yin Zhen Tee), der einen Kilopreis von bis zu 300€ erzielen kann. Für diesen speziellen Tee werden nur die Blattknospe und das jüngste Strauchblatt verwendet, die an nur zwei Tagen im Jahr geerntet werden. Für diese Exklusivität wird somit auch ein exklusiver Preis gezahlt. Der Tee, den man unter dem Namen Yin Zhen Tee hierzulande vergleichsweise preiswert im Handel findet, ist oftmals gestreckt oder aus der Ernte vom Vorjahr.

 

Tee kann, muss aber nicht teuer sein. Für ambitionierte Teetrinker sind Teesorten, wie Matcha oder Yin Zhen sicher ihren Preis wert. Jedoch gibt es Tee mittlerweile in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Preisklassen, sodass für jede Vorliebe und jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

 

Grüner Tee: das Wesentliche kurz zusammengefasst

Grüner Tee: Die Fermentation wird gestoppt

Der grüne Tee verdankt seinen Namen seiner Aufgussfarbe. Die Farbe des aufgegossenen Tees variiert je nach Teesorte. Grundsätzlich ist grüner Tee eine Variante der Teeherstellung, also keine eigene Pflanze. Alle Teesorten – egal ob schwarz, gelb, weiß, usw. – sind von der gleichen Teepflanze (Camellia Sinensis). Die Fermentation macht den Unterschied!

 

grüner Tee: Chun Mee

Typisch gerösteter Tee aus China: Chun Mee

grüner Tee: Bancha

Typisch gedämpfter Tee aus Japan: Bancha

Nach dem Welken der frisch gepflückten Blätter verhindert ein kurzes Erhitzen, Rösten oder Dämpfen der Teeblätter die Fermentation. „Der Tee bleibt sozusagen grün“

Aus diesem Grund bleiben nahezu alle im frischen Blatt enthaltenen Wirkstoffe erhalten. Auf welche Weise die Fermentation gestoppt wird, kommt auf das Herstellerland an. Die Umwandlung der Inhalte u. a. in Aromastoffe wird unterbunden.

 Die in China am häufigsten verwendete Methode ist das Rösten, während in Japan in der Regel gedämpft wird. Dabei wird der Tee kurz und sehr schonend mit Wasserdampf behandelt.

Wie der Schwarztee wird auch grüner Tee gerollt, hier aber nur, um das Teeblatt zur Weiterverarbeitung geschmeidig und den Weg der Inhaltsstoffe in die Tasse frei zu machen.

Grüner Tee: Die Zubereitung 

Tipp: 70 °C heißes Wasser erhält man auch, indem man einen Liter Wasser zum Kochen bringt und gut zwei Tassen (0,5 Liter) kaltes Wasser hinzugibt (Richmannsche Mischungsregel)
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Das Wasser sollte sprudelnd heiß gekocht und dann je nach Tee auf etwa 50–90 °C (meist 70 °C) abgekühlt werden. Am besten bringt man dazu einen Liter Wasser zum Kochen, gießt es in die kalte Kanne um, lässt es 1–5 Minuten abkühlen und fügt dann die Teeblätter hinzu. 

Ist grüner Tee mit zu heißem Wasser zubereitet, erhält er einen ausgeprägt bitteren Geschmack, der manche Tees geradezu ungenießbar macht. Zusätzlich schädigt die hohe Temperatur viele der gesundheitsfördernden Substanzen im Tee.

Die Ziehzeit hängt nicht nur vom gewünschten Effekt ab (siehe Wirkung), sondern ganz erheblich von der Teesorte. Hochwertige Grüntees sollten in der Regel höchstens 2 Minuten ziehen. Eine Ziehzeit von über 4 Minuten sollte vermieden werden.

 

Grüner Tee: Die Wirkung

 

Anregend

Da Koffein in heißem Wasser gut löslich ist, löst sich in den ersten zwei Minuten das meiste Koffein. Wenn man möchte, dass grüner Tee munter macht, dann lässt man ihn also zwei bis maximal drei Minuten ziehen. So erhält man einen Aufguss mit viel freiem Koffein.

Beruhigend

Nach etwa 2–4 Minuten lösen sich auch die Gerbstoffe des Tees in dem Aufguss. Soll grüner Tee also eine beruhigende Wirkung haben, muss er länger als fünf Minuten ziehen. Nach dieser Zeit beginnen die Gerbstoffe das Koffein zu binden, was ihn zwar bitterer macht, aber das Koffein entfaltet seine Wirkung nur noch langsam. Zu bedenken ist allerdings, dass die Wirkung des Tees individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Entkoffeinierung

Da sich das Koffein bereits nach kurzer Zeit im Wasser gelöst hat, ist grüner Tee weitgehend entkoffeinierbar, indem man ihn kurz mit sehr heißem Wasser übergießt. Dabei löst sich 80 % des Koffeins, jedoch nur ein Teil der weiteren Inhaltsstoffe. Bei einigen Sorten verbessert sich der Geschmack, wenn man, wie in Asien üblich, den ersten Aufguss (meist aus wenig Wasser) sofort wegkippt und dann nochmals aufgießt. (»Die erste Tasse für den Feind – die zweite Tasse für den Freund.«)

Dies soll das Blattgut des grünen Tees erst richtig aufschließen. Im Gegensatz zum Schwarztee, bei dem getrockneter fermentierter Pflanzensaft aus oberflächlichen Strukturen des Blatts zu waschen ist, muss grüner Tee einer eigentliche Extraktion durchgeführt werden. Daher sind bei ihm mehrere Aufgüsse mit je eigenem Charakter möglich – zwei immer, je nach Sorte mehr.

Nebeneffekt: Pestizid-/Düngemittel-Rückstande könnten beim ersten Aufguss – sofern er verworfen werden soll – teilweise abgespült werden. Eine Bitterkeit des ersten Extraktes liegt aber häufig an falsch gewählter Teemenge, zu heißem (oder gar kochendem) Wasser oder zu langer Ziehzeit.

Gesundheitliche Aspekte

Grüner Tee hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Vitamine A, B12 und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kupfer, Nickel, Karotin, Fluor, Koffein und viele andere mehr.

Die Heilwirkungen, die grünem Tee nachgesagt werden, dürften bei uns inzwischen auch bekannt sein. Zum Beispiel wird durch Tannin der Alterungsprozess der Zellen wesentlich verlangsamt. Bestimmte enthaltene Substanzen helfen, krebsauslösende Prozesse zu verhindern. Außerdem werden jene Stoffe vermindert, die hohen Blutdruck und Arterienverkalkung begünstigen. Und das im Tee enthaltene Fluor schützt obendrein vor Karies.

 

Grüner Tee: Das Wesentliche kurz zusammengefasst

Grüner Tee unterscheidet sich vom schwarzen nur dadurch, dass er nicht (oder wenig) fermentiert wird. Der Produktionsprozess ist generell bis zum Welken gleich. Nach dem Welken werden die Teefermente und Enzyme noch vor dem Rollen durch starkes Dämpfen (gesteamed) oder Rösten (panfired) zerstört. Dann wird er gerollt und getrocknet. Auf diese Weise verfärben sich die Blätter nicht und bleiben grün. Der Aufguss variiert je nach Sorte, Verarbeitung, Anbaugebiet und Erntezeitpunkt von leuchtend gelb bis dunkelgrün.

 

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Die Wirkung von Tee: Ist Tee gesund?

Tee weckt den guten Geist und die weisen Gedanken. Er erfrischt deinen Körper und beruhigt dein Gemüt, bist du niedergeschlagen, wird Tee dich ermutigen.“

Tsching Nung

Tee ist gesund – gleich ob schwarz, rot, gelb, grün oder weiß.

Es sind vor allem die Catechine, die ihn gesund machen. Diese schützen vor vielen Bakterien und Viren. Speziell Grüntee weist einen hohen Gehalt (bis zu 30 %) auf. Aber auch im schwarzen sind rund 10 % Catechine enthalten. Weiters zeigen viele Studien eine günstige Wirkung bei unterschiedlichsten Krankheiten. Grüner und schwarzer Tee hemmen die Aktivität von Enzymen, die bestimmte Botenstoffe im Gehirn abbauen. Beispielsweise kann der Spiegel des Botenstoffes „Acetylcholin“ erhöht werden, welcher für die Wahrnehmungs- und Erinnerungsfähigkeit zuständig ist, was wiederum einen positiven Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten von Demenz- und Alzheimerpatienten hat.
Grüner Tee zeichnet sich auch noch durch seine anti-aging Eigenschaft aus. Polyphenole schützen aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften die Haut vor Umwelteinflüssen (v. a. Sonnenlicht) und machen sie widerstandsfähiger. Ebenso hilft das enthaltene Vitamin C die Faltenbildung zu reduzieren und beim Abbau eines Sonnenbrandes. Neben herkömmlichen Sonnenschutzcremes ist es also ratsam, grünen Tee zu trinken, um sich optimal vor der Sonneneinstrahlung zu schützen.Fluorid, welches ebenfalls im Tee vorkommt, stärkt den Zahnschmelz und festigt die Zähne. Tee ist kariespräventiv wirksam, indem es den Plaquebakterien die Nahrung entzieht.Tee hemmt die Kalkablagerung in den Gefäßen und vermindert die Gefahr von Herz- und Kreislauferkrankungen.

 

 

Die Wirkung von grünem Tee 

grüner TeeDem beliebten Heißgetränk werden eine Reihe weiterer positiver Eigenschaften zugeschrieben: Senkung des Cholesterinspiegels, Stärkung des Immunsystems, Stärkung des Knochenbaus, wirkt gegen Übergewicht, gegen Bluthochdruck, gegen Arthritis, etc.

Grüntee hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Vitamine A, B12 und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kupfer, Nickel, Karotin, Fluor, Koffein und viele andere mehr.

Die Heilwirkungen, die grünem Tee nachgesagt werden, dürften bei uns inzwischen auch bekannt sein. Zum Beispiel wird durch Tannin der Alterungsprozess der Zellen wesentlich verlangsamt. Bestimmte enthaltene Substanzen helfen, krebsauslösende Prozesse zu verhindern. Außerdem werden jene Stoffe vermindert, die hohen Blutdruck und Arterienverkalkung begünstigen. Und das im Tee enthaltene Fluor schützt obendrein vor Karies.

Somit ist Grüntee nicht nur ein Jungbrunnen, sondern ein wahres Allroundtalent.

(Quelle: Die Welt des Tees, Cornelia Haller-Zingerling, Umschau, 2006)

 

Fazit: Tee hat eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit! Egal ob es sich um grünen, weißen, schwarzen, roten oder gelben handelt.

 

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Schwarztee: Herkunft, Verarbeitung, Wirkung

Der Teekenner unterscheidet beim Schwarztee hauptsächlich drei nach ihren Anbaugebieten benannten Sorten:

Schwarztee Assam

Assam

Schwarztee Ceylon

Ceylon / Sri Lanka

Schwarztee Darjeeling

Darjeeling

 

 

 

 

 

 

 

1. Assam, 

2. Ceylon bzw. Sri Lanka und 

3. Darjeeling. 

Es gibt noch viele andere Gegenden, in denen Tee gedeiht und angebaut wird, aber diese drei sind die Wichtigsten.

Für den Schwarztee werden in der Regel die Blattknospe und die beiden obersten Blätter verwendet, was man auch „two leaves and the bud“ nennt. Traditionell per Hand gepflückt durchlaufen die geernteten Blätter dann fünf Schritte, bis der Tee trinkfertig ist.

Die 5 wichtigsten Phasen der Schwarztee Herstellung

1. Welken
Dem frische Blattgut wird ca. 30% der Feuchtigkeit entzogen. Es wird so weich und geschmeidig für das anschließende Rollen. Das Welken erfolgt in sogenannten Welktrögen (ca. 30 m lang), die von riesigen Ventilatoren belüftet werden. Das ganze dauert bis zu 18 Stunden.

2. Rollen
Das gewelkte grüne Blatt wird in großen Rollmaschinen gerollt. Das sind zwei große Metallplatten, die sich kreisend gegeneinander bewegen. So brechen die Zellwände des Blattes auf und der Zellsaft tritt in Verbindung mit dem Sauerstoff der Luft. Dadurch wird die Fermentation eingeleitet und ätherische Öle entstehen, die den Duft und das Aroma des Tees bestimmen. Der gerollte Tee wird nun in einen Fermentationsraum gebracht.

3. Fermentieren
Die Fermentation ist ein Oxidations- bzw. Gärungsprozess des austretenden Zellsaftes. Zu diesem Zweck wird der Tee ca. 10 cm dick auf Tischen ausgebreitet. Während dieser 2-3 Stunden verfärbt sich das Blatt langsam kupferrot. In dieser Phase wird die spätere Qualität des Tees maßgeblich bestimmt. Durch Fermentieren entscheidet es sich auch, ob aus der Teepflanze ein Schwarztee oder Grüntee wird.

4. Trocknen
Sobald der gewünschte Fermentationsgrad erreicht ist, wird der Tee getrocknet. Bei ca. 90°C bindet sich der Zellsaft fest ans Blatt. Nach ca. 20 Minuten Trockenzeit beträgt die Temperatur noch ca. 40°C und es bleiben rund 6% Restfeuchtigkeit übrig. Beim Teeaufguss löst sich dann der getrocknete Saft durch das heiße Wasser vom Blatt und ergibt den typischen aromatischen Geschmack.

5. Sortieren
Der Schwarztee, der den Trockner verlässt wird Roh-Tee genannt. Durch verschiedene Siebgrößen wird er in die handelsüblichen Blattgrößen unterteilt:

– Blatt-Tee
– Broken-Tee
– Fannings
– Dust

Eine weitere Methode zur Teeaufbereitung ist die sogenannte CTC-Produktion. (Crushing Tearing Curling). Hier wird das grüne Blatt gewelkt, einmal gerollt und dann zwischen Dornenwalzen zerrissen und gelangt dann direkt in den Fermentationsraum. Nach dieser Methode gibt es keine Blatt- und auch so gut wie keine Broken-Tees. Hauptresultat sind Fannings.

Schwarztee: Die wichtigsten Sortierungen

Blatt Tee

FOP: Flowery Orange Pekoe
Bei Darjeelings auch Golden Flowery Orange Pekoe (GFOP) und Tippy Golden Flowery Orange Pekoe (TGFOP). Hierbei handelt es sich um ein dünnes, drahtiges Blatt mit Tips (= gold od. silberfarbenen Blattspitzen). Sie sind ein Zeichen dafür, dass junge Teeblätter verwendet wurden.

OP: Orange Pekoe
Ein etwas längeres und größeres drahtiges Blatt als FOP. Orange bezieht sich auf das holländische „Oranje“ was „königlich“ bedeutet.

P : Pekoe oder FP: Flowery Pekoe
Dieses Blatt ist kürzer und gröber als OP und oft auch weniger fein gerollt. Pekoes sind kräftiger im Aufguss als OP.

Broken Tee

FBOP: Flowery Broken Orange Pekoe
Ein sauber gearbeitetes, gut gerolltes Blatt mit vielen Tips, die dem Tee ein attraktives Aussehen geben.

GBOP: Golden Broken Orange Pekoe
Vor allem bei Assam ein sehr feiner und kräftiger Tee

BOP: Broken Orange Pekoe
Ein gut gearbeitetes Blatt. Allerdings mit weniger Tips als FBOP und kräftiger aber weniger blumig im Geschmack.

BOP1: Broken Orange Pekoe 1
Auf manchen indischen Plantagen eine Bezeichnung für FBOP. Eigentlich (in Ceylon) ein „semi-leaf tea“: Halb-Blatt- Tee. Diese Sortierung liegt zwischen OP und BOP.

BP: Broken Pekoe
Bei der CTC Produktion eine Sortierung mit sehr kräftiger Tasse.

Fannings und Dust
Die beim Sieben anfallenden, kleinen und kleinsten Teilchen des Blattes. Diese werden bevorzugt in Aufgussbeuteln verwendet.

 

Schwarztee: Zubereitung

Die Grundregel für klassischen Schwarztee ist ein gehäufter Teelöffel Tee (ca. 2 g) pro 1/4 Liter Wasser bei einer Ziehzeit von 3 Minuten.

Wenn sie eine anregende Wirkung des Tees wünschen, ist eine Zeit bis zu drei Minuten einzuhalten. Ab 3 – 5 Minuten wirkt Tee beruhigend, und zwar umso weniger anregend, je länger dieser zieht. Damit der schwarze Tee bei längerer Ziehzeit nicht zu bitter und zu stark wird, empfehle ich etwas weniger Tee beim Aufbrühen zu nehmen.

Bei aromatisierten Teesorten ist das Aroma bei kurzer Ziehzeit stärker ausgeprägt als bei längerer, da der Eigengeschmack des Schwarztees das beigefügte Aroma überdeckt. Sie können also ganz einfach selber bestimmen, wie Ihr Tee schmecken soll, wenn Sie die hier genannten Regeln berücksichtigen.
 

Schwarztee: Wirkung 

Das im Tee vorkommende Koffein nannte man früher Teein. Das Koffein im Tee entfaltet sich jedoch milder und langsamer, als jenes im Kaffee. Man sagt, dass eine Tasse Tee anregt aber nicht aufregt, da das Koffein nicht wie im Kaffee schockartig ins Blut übergeht, sondern kontinuierlich.

Schwarzer Tee enthält Koffein und in geringen Mengen auch Theobromin und Theophyllin. Koffein hat eine anregende und leicht harntreibende Wirkung. Wenn der Teeaufguss nur zwei Minuten ziehen gelassen wurde, hat der fertige Tee eine anregende Wirkung.

Die weiteren Inhaltsstoffe vom Schwarztee sind Gerbstoffe, die kontinuierlich aus den Blättern herausgelöst werden. Die Gerbstoffe machen den Tee dann bitter.
Zum Schwarztee wird oft Zucker oder Honig, Milch, Rahm oder Zitrone nach persönlichem Geschmack hinzugefügt. 

 

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Grün – Grüner – Matcha: der neue Tee – Trend?

Matcha: Was ist das?

„Matcha ist jenes leuchtend grüne Teepulver, das mit dem seltsamen kleinen Bambusbesen in diesen dickwandigen, unregelmäßig glasierten Keramikschalen zum gleichnamigen Getränk aufgeschäumt wird“ (Anna Burghardt, Tee! Tee! Tee!, 2012)

Matcha ist der Tee der japanischen Teezeremonie. Ein sehr hochwertiger, edler japanischer Pulvertee mit kräftig tiefgrüner Farbe. Er ist das in Steinmühlen gemahlene Blattfleisch des grünen Tencha-Tees. 

Matcha pulver

Beim Matcha wird nicht wie bei den anderen Tees der Aufguss (Infusion) getrunken, sondern es wird die gesamte Pflanze konsumiert. Somit nimmt man natürlich mehr Inhaltsstoffe des Tees auf, als bei einem Aufgussgetränk. Lediglich 10 bis 20% der Wirkstoffe im Tee sind wasserlöslich und können somit beim Trinken des Aufgusses aufgenommen werden. Eine Schale Matcha hat nahezu die gleichen wertvollen Inhaltsstoffe wie ca. 2 Liter grüner Tee.

Matcha: Wie wird er hergestellt?

Matcha bedeutet gemahlener Tee!

Um das köstliche Pulver zu erhalten, wird die Teepflanze zunächst ca. 2 – 4 Wochen bis zur Ernte beschattet. Der Pflanze bleibt dann nur noch etwa 10% der sonst üblichen Sonneneinstrahlung. Warum macht man das? Der Grund ist, dass durch diese Beschattung Chlorophyll und Aminosäuren gebildet werden, die wiederum den Geschmack des Tees bestimmen. Die Kunst einen guten Matcha herzustellen, liegt im Wissen über die Beschattung: Wie beschatte ich und vor allem wie lange? Der Schatten soll einerseits ausreichend sein, damit die Pflanze die Inhaltsstoffe bildet und einlagert und andererseits darf nicht zu viel Sonnenlicht genommen werden, damit die Pflanze überleben kann.

Im weiteren Verlauf werden die Teeblätter nach der Ernte gedämpft, um die Fermentation zu stoppen (mehr dazu finden sie hier). Das Blatt wird aber nicht gerollt sondern langsam getrocknet. Um Matcha herzustellen, wird dann nur das Blattfleisch verwendet (Stängel und Blattadern werden aussortiert), welches in Steinmühlen zum bekannten Pulver gemahlen wird. 

Die Aufwendige Produktion und vor allem, dass die Mühlen nur rund 30 – 40g Pulver in der Stunde erzeugen, erklärt den meist stolzen Preis des Matcha Tees. 

 

Wie wird er getrunken?

MatchaTraditionell wird die Schale mit heißem Wasser vorgewärmt. Ca. 2g Matchapulver (2 Bambuslöffel) werden in die Schale gegeben und mit etwas lauwarmem Wasser aufgegossen und mit einem Matchabesen zu einer cremige klumpenfreien Masse verrührt. Anschließend wird das ganze mit ca. 70ml und ca. 80°C heißem Wasser aufgegossen und mit dem Matchabesen min. 30 Sekunden (bis zu 1 Minute) kräftig aufschlagen bis ein kräftiger Schaum an der Oberfläche entsteht.

Neben dieser Zubereitungsvariante, die „etwas“ aufwendig erscheint, spricht natürlich nichts dagegen, den kulturellen Unterbau wegzulassen und den Tee schnell zuzubereiten. Warum nicht mit einem handelsüblichen Milchschäumer aufschäumen? In einer „normalen“ Tasse anststatt der „unregelmäßig glasierten Keramikschale„? Auf diese Weise nimmt die Zubereitung nicht mehr Zeit als bei der eines Espressos in Anspruch!

Die Wirkung

„Matcha ist grüner Tee auf Steroiden“ (Anna Burghardt, Tee! Tee! Tee!, 2012)

Matcha wird oft als Espresso unter den Tees beschrieben. Tatsächlich wirkt er stark anregend, weil wie bereits oben beschrieben die ganze Pflanze mit all den Inhaltsstoffen konsumiert wird. Er stimuliert rasch. Aber im Gegensatz zum Kaffee geht das Koffein nicht schockartig ins Blut über. Dafür ist der aufputschende Effekt länger anhaltend.

Matcha im Trend?

Ja! Die Nachfrage steigt. Immer häufiger werden in Illustrierten Rezepte mit Matcha veröffentlicht. Quasi als Kakaoersatz wird Matcha beim Backen und Kochen eingesetzt. Vielleicht eröffnet ja auch hierzulande in nächster Zeit die eine oder andere Matcha Bar und wir können endlich Matcha Latte, Karamell, Vanille, und und und  trinken! Zumindest den Matcha Latte kann man in Wien im „metcha matcha“ ordern!

Matcha in spitzen Qualität finden sie in unserem Online Shop!

Matcha Rezept Ideen

1. Matcha Eis

2 gestrichene EL Matcha, 130g Kristallzucker, 3 Dotter, 150ml Milch, 250 ml Sahne

Den Matcha mit der Hälfte des Zuckers vermischen. Dotter mit dem restlichen Zucker schaumig rühren. Die Milch erhitzen und vorsichtig unter die Matcha-Zucker-Mischung rühren, diese Masse in einigen Portionen zur Dotter-Zucker-Mischung geben. Die Sahen schlagen und unterheben. In einer Eismaschine frieren oder in einer flachen Metallform für einige Stunden ins Tiefkühlfach stellen und immer wieder gut durchrühren. So verhindert man, dass sich Kristalle bilden und das Eis wird cremig. (Quelle: Anna Burghardt, Tee! Tee! Tee!, 2012)

 

2. Matcha Pudding

1/2 l Sojamilch, 1 gehäufter EL Matcha, 70g Kristallzucker, 1 Pkg. Vanillezucker, 5 Blätter Gelantine

Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Matcha, Zucker und Vanillezucker gut verrühren, sodass keine Klümpchen bleiben. Die Sojamilch erwärmen, bis sie lauwarm ist, dann die eingeweichte Gelantine darin unter Rühren auflösen. Die Matcha-Zucker-Mischung mit einigen Esslöffeln Sojamilch verrühren. In kleine Förmchen füllen und für einige Stunden kalt stellen. (Quelle: Anna Burghardt, Tee! Tee! Tee!, 2012)

 

 

 

Literatur Empfehlung
Tee! Tee! Tee!: Bubbles, Cocktails, Accessoires – ein altes Getränk erfindet sich neu

 

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Tipps für die optimale Tee Aufbewahrung

Da ich in unserem Teeladen immer wieder gefragt werde, worauf bei einer optimalen Tee Aufbewahrung zu achten ist, möchte ich die meiner Meinung nach 3 wichtigsten Regeln vorstellen. Der so gelagerte Tee garantiert einen unveränderten Teegenuss über Jahre! 

 

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3 Tipps zur optimalen Tee Aufbewahrung:

  1. Tee muss immer gut verschlossen und absolut trocken gelagert werden! Am besten eignen sich dazu spezielle Dosen aus Blech, Porzellan und Holz oder beschichtete und somit lichtundurchlässige Teebeutel
  2. Tee soll kühl und dunkel, also ohne Licht-, Sonnen- oder Wärmeeinstrahlung, aufbewahrt werden! (NICHT IM KÜHLSCHRANK!)
  3. Tee in kleinen Mengen abgepackt lagern! Beim Entnehmen des Tees für die Zubereitung könnte Feuchtigkeit (zb. durch dampfendes Wasser) dem Tee schaden.

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Tee Aufbewahrung

 

Wer diese einfachen Tipps beachtet kann den so gelagerten Tee über viele Monate hinweg genießen.

 

Interessant ist auch, dass grüner Tee grundsätzlich weniger schnell sein Aroma verliert als beispielsweise schwarzer.

 

 

Habt ihr noch andere Hinweise für eine optimale Tee Aufbewahrung? Lasst es uns wissen und hinterlasst ein Kommentar!